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Archiv für Januar, 2015

HAMBURG’DA NEBAHAT GÜÇLÜ OLAYI


HAMBURG’DA NEBAHAT GÜÇLÜ OLAYI
von Asım Kılıç

Asım KILIÇ Kaç gündür Hamburg’da Nebahat Güçlü’nün Hamburg’da bir Ülkücü derneğin kültür şölenine katılması ve orada bir konuşma yapması tartışılıyor.

Tartışma, çeşitli boyutlarda yapıldığı için bunları tek tek irdelemenin doğru olacağı kanaatindeyim.
1- Tartışmanın birinci ve en önemli konusu, söz konusu şöleni düzenleyen derneğin ülkücü, bir başka deyişle milliyetçi bir dernek olmasıdır. Milliyetçilik, bizim kültürümüzde pozitif bir değerdir ve bizdeki anlamının Almanca’da karşılığı yoktur. Çeviri yapılırken bizdeki milliyetçi sözcüğü Almanca’daki „nasyonalist“ soözcüğüne denk olarak çevrilirse, sosyolojik algılama bakımından doğru bir çeviri yapılmış olmaz ve kavram kargaşası yaratır. Bu anlamda Almanlara bu olay, ayrıntılı anlatılmalıdır.

2- Nebahat Güçlü, Hamburg Türk Toplumu TGH’nın genel başkanıdır ve bu kimliğiyle ırkçı ve şiddet yanlısı dernekler hariç, ister Alevi derneği olsun ister Sünni derneği; ister milliyetçi olsun ister yurtsever; ister Kürt olsun ister Türk; ister GS’lı olsun ister FB’li, hepsine eşit mesafede olmalı, onları TGH bünyesine katmak için çalışmalıdır. Bunu yaparken de bu derneklerin kendi aralarındaki husumet ve sorunlara taraf olmamalıdır. Meselâ diyelim bir FB derneği ile GS derneği arasındaki tarihi rekabete taraf olmayacağı gibi bir Alevi derneği ile onun husumeti olan bir başka dernek arasında taraf olmamalıdır. TGH başkanı sayın Güçlü, genel başkan seçildiği günden itibaren bunlara dikkat etmiş ve onun döneminde TGH’ya geniş katılımlar olmuş ve TGH’nın bu kucaklayıcı yelpazesi genişlemiştir.

3- Hamburg Türk Toplumu’nun eski adı, Türkiye Göçmenler Birliği’dir. Kuruluş aşamasında bu adın verilmesi için ne çetin tartışmalar yaptığımızı bu günkü gibi anımsıyorum. Bu ismi vermekle istiyorduk ki bu dernek, o veya bu nedenle Türkiye’den göç edip buraya yerleşmiş herkesi kapsasın, şemsiyesi altına alsın. Ama ne yazık ki TGH, kuruluşundan bu güne kadar çok büyük işler başarmış olmasına karşın bu geniş tabanlı çatı örgütü misyonunu yerine getirememiş ve sırf solcuların devam ettiği bir dernek görüntüsü vermiştir. Bu görüntü, Nebahat Güçlü’nün başkanlığıyla değişmeye başlamış ve TGH’da yapılan etkinliklerde katılımcıların çeşitliliğinde gözle görülür bir farklılık gözlenebilir olmuştur. Ülkücü bir derneğin yaptığı bir etkinliğe katılım da bu anlamda değerlendirilmelidir.

4- Hamburg’daki yabancı düşmanlığı yapan Almanlar, bunu yaparken sağcı yabancı, solcu yabancı ya da milliyetçi Türk, Alevi Türk ayırımı yapmamaktadır. Durum böyle iken bizler de ırkçılığa karşı mücadele ederken aramızdaki Türkiye’den kaynaklanan sorunları bir yana bırakıp, ortak bir noktada bir araya gelebilmeliyiz. Nebahat Güçlü, buna da örnek olmaktadır.

5- Türkiye’de sağcı partilere oy veren Türkler, hepimizin bildiği gibi Almanya’da solcu partilere oy verebilmekte ve vermektedirler. Bundan dolayı milliyetçi ve sağcı bir Türk derneği üyeleri, Nebahat Güçlü’ye oy verebilecek potansiyel seçmenlerdir. Onların ayağına gidip onlardan oy istemekten daha doğal bir şey olamaz.
Bir mücadelede önemli olan, bir şeyin kolayını değil, doğrusunu yapmaktır. Doğrusu da genelde kolay değil, zor olanıdır. Nebahat Güçlü’ye seçtiği bu çetin ama doğru yolda başarılar diliyorum. —

asım kılıç

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Erklärung Nebahat Güclü


Erklärung Nebahat Güclü
nebahat-guclu--tgh-yi-yesillere-cevirdim-escinsel-bayragini-tgh-binasina-asacagim-Der Landesvorstand der Hamburger Grünen hat gestern beschlossen, gegen mich ein Parteiausschlussverfahren einzuleiten. Dies wird damit begründet, dass ich auf Einladung des eingetragenen Vereins „Türkische Föderation in Deutschland“ am 18. Januar bei einem Kulturfestival des Vereins eine Rede zur Bildungs- und Integrationspolitik der Hamburger Grünen gehalten habe.
Hierzu erkläre ich:
Ich habe bereits bei der Bürgerschaftswahl 2008 gemeinsam mit Kandidatinnen und Kandidaten aller anderen größeren Parteien an einer Wahl-Veranstaltung dieses Vereins in dessen Räumlichkeiten teilgenommen. Damals war die Einladung über meine Partei an mich herangetragen worden.
Damals wie heute war mir klar, dass diese Organisation eine rechtsnationale Orientierung verfolgt. Jedoch war mir damals wie heute die Nähe zu den Grauen Wölfen nicht bekannt. Hinzu kommt, dass sich seit dem damaligen Auftritt meiner Wahrnehmung nach der Verein und die ihm nahestehende Partei MHP nicht weiter radikalisiert, sondern eher in Richtung einer Mäßigung entwickelt haben. Der Verein bekennt sich ausdrücklich zum deutschen Grundgesetz. Im Jahr 2014 hat die MHP mit der sozialdemokratischen CHP einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten aufgestellt. Es war für mich somit nicht vorhersehbar, dass der Landesvorstand der Hamburg Grünen den Dialog anders als noch 2008 mit diesem Verein nunmehr offenbar grundsätzlich ablehnt.
Damals wie heute lehne ich das rechtsnationale Gedankengut der MHP strikt ab. Ich stehe jedoch seit Jahrzehnten mit meiner Person für den Dialog zwischen Kulturen und Weltanschauungen. Es wäre ein Fehler, allen 1.500 Besuchern dieser Veranstaltung eine extremistische Haltung unterstellen. Alle Parteien haben die Aufgabe, Migranten für unsere Demokratie und für Toleranz zu gewinnen – wir dürfen gerade die jungen Muslime nicht den Radikalen überlassen, sondern müssen um sie mit unseren Werten werben.
Auch wenn ich die nun offenbar vertretene Meinung des grünen Landesvorstands nicht teile, akzeptiere und respektiere ich die Auffassung des Landesvorstands für die Zukunft. Ich lasse es jedoch nicht zu, meine Integrität als überzeugte Antirassistin und Demokratin in Frage zu stellen. Ich leiste nunmehr drei Jahrzehnte Integrationsarbeit in Hamburg – seit vielen Jahren auch bei den Grünen. Trotz dieser für mich persönlich sehr schmerzlichen, mich menschlich tief enttäuschenden und rechtlich unverhältnismäßigen Maßnahme des Landesvorstands bin ich weiterhin mit Leib und Seele Grüne. Ich bin überzeugt, dass der Ausschlussantrag des Landesvorstands vor dem Landesschiedsgericht keinen Erfolg haben wird. Meine Mitgliedschaft bei den Grünen und meine Kandidatur für die Bürgerschaftswahl erhalte ich daher aufrecht. Ich werde mich weiter für die Interessen der Menschen, die seit Jahren von Diskriminierung, Rassismus und politischer Entrechtung in Deutschland betroffen sind, einsetzen und bin zuversichtlich, dass der Landesvorstand seine Entscheidung zur Einleitung eines
Ausschlussverfahrens noch einmal überdenkt.
Für die vielfältige Unterstützung aus der Mitgliedschaft der Hamburger Grünen und aus der Türkischen Gemeinde möchte ich mich in diesen für mich sehr schwierigen Tagen sehr herzlich bedanken.
Hamburg, den 27. Januar 2015

Persönliche Erklärung Nebahat Güçlü zu den Vorwürfen und falschen Behauptung von Avrupapostasi vom 23.1. und 25.1. 2015


Persönliche Erklärung zu den Vorwürfen und falschen Behauptung von Avrupapostasi vom 23.1. und 25.1. 2015
nebahat ğüçlüAm 23.1. ist in der Online-Nachrichten Seite von „Avrupapostasi“ ein Artikel in türkischer Sprache erschienen, der mir vorwirft ich hätte an einer Parteiveranstaltung der Grauen Wölfe teilgenommen. Am 25.1.2015 erschien ebenfalls auf der Online-Seite desselben Medienobjekts ein deutscher Artikel, mit denselben falschen Behauptungen. Diese Behauptungen sind falsch! Es war keine Veranstaltung der türkischen Rechtsextremen und auch nicht der „Grauen Wölfe“. Es war auch keine Parteiveranstaltung.

Avupapostasi versucht schon seit fast zwei Jahren immer wieder mit falschen Vorwürfen Stimmung gegen mich zu machen. Das geschieht seit ich Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Hamburg bin. Das eigentliche Motiv dürfte eher darin liegen, dass das Medium eine starke PKK-orientierte Ausrichtung hat und damit in der Türkischen Gemeinde, die ich als Vorsitzende vertrete, einen politischen Gegner sieht. Bereits vor einem Jahr habe ich den Herausgeber deswegen verklagt.

Ich habe am 18.1.2015 an einem türkischen Kulturfestival des eingetragen Vereins mit dem Namen „Türkische Föderation in Deutschland“ als Kandidatin zur Bürgerschaftswahl teilgenommen. Dort habe ich eine kurze Rede gehalten, in dem ich zu dem Thema „Integration und Bildung in Hamburg“ kurz aus dem Grünen Wahlprogramm referiert habe. Derselbe Verein hatte bereits zu den Bürgerschaftswahlen 2008 eine Podiumsveranstaltung durchgeführt, an der seinerzeit auch andere Kandidatinnen und Kandidaten aller Hamburger Parteien teilgenommen haben.
An der Veranstaltung haben über 1500 Hamburgerinnen und Hamburger Einwanderer teilgenommen, die sich sicher mit aller Entschiedenheit dagegen verwehren würden als Rechtsextreme oder gar „Anhänger der Grauen Wölfe“ bezeichnet zu werden.

Aus Sicht mancher kurdischen und PKK-nahestehenden Personen und Organisationen ist allein der Begriff „Türke“ oder „türkisch“ inzwischen zu einem extrem negativ konnotierten Begriff geworden und Organisationen sowie Veranstaltungen, die in irgendeiner Weise einen Namen tragen in dem das Wort „türkisch“ vorkommt, werden sehr leichtfertig als rassistisch erklärt.

Es war keine Parteiveranstaltung der MHP oder Grauen Wölfe, wie behauptet wurde! Zumal diese meines Wissens gar nicht mehr existieren. Es handelt sich eher um einen Verein, der konservative türkischstämmige Menschen anspricht. Das Interessante ist nämlich, dass diese Konservativen, die in der Türkei eher konservative Parteien wählen, im Einwanderungsland klassisches Wählerklientel der Sozialdemokraten und der Grünen sind.
Ich distanziere mich von allen Parteien und Organisationen, die rassistische und nationalistische Inhalte propagieren.“
Ich wiederhole nochmal: Ich distanziere mich ABSOLUT von den „Grauen Wölfen“ und jeglicher menschenfeinldicher Ideologien!!!
Nebahat Güclü
Hamburg, den 25.1.2015

Suriye’de yeni süreç; El-Hatip Başbakan (mı) olacak!


Suriye’de yeni süreç; El-Hatip Başbakan (mı) olacak!FHA- Tunus’ta Muhammed Buazizi’nin kendisini yakmasıyla başlayan 21. YY.’ın en büyük olaylarından kabul edilen ve ismine “Arap Baharı” denen toplumsal hareket, kısa sürede tüm Arap coğrafyasını sarmış, 15 Mart 2011 Dera gösterisiyle de Suriye’ye uzanmıştır.
FHA- Tunus, Mısır, Libya ve Yemen gibi ülkelerde kısa denebilecek sürede diktatörlerin devrilmesinden ilham alan Suriye muhalefeti, yerel ve uluslararası dengeleri iyi okuyamadığından uzun yıllar Esed’in devrileceğine inansa da bugün o inancı kaybetmiş durumdadır.

Ayrıca Suriye’de ki halk ayaklanması kısa sürede silahlı çatışmaya dönmüş, ‘Bahar’ yerini uluslararası bir ‘Kriz’e bırakmıştır. Krize dönüşen Suriye meselesinin, güçlü devletler arasında pazarlık konusu olması ise yaşanan krizin çözüm yollarını tıkamıştır.

Çözümün yollarını tıkayan bir diğer ve önemli husus ise, Suriye’de çıkan yüzlerce irili ufaklı muhalif yapı ve bu yapıların kendi aralarında vuk’u bulan savaş halidir.

Bu muhalif yapıların bir bölümü bazı isimler adı altında, bir şemsiye altında toplanmış olsa da muhalif bir birliktelik görüntüsü oluşturulamamıştır.

Dera gösterisiyle başlayan Suriye Krizine müdahil olan bölge ve batı ülkeleri siyasi bir çözüm yolunu tercih etmeyi reddetmişlerdir. Siyasi çözüm çağrısında bulunan yetkili ve uzmanların sesleri ise çok seslilik arsında kaybolmuş, tavsiyeler havada kalmıştır.

Halbuki, 15 Mart 2011 tarihinden günümüze kadar siyasi çözüm için üç önemli fırsat ele geçmesine rağmen, bu fırsatlar değerlendirilememiştir. Şimdi ise dördüncü fırsatın ele geçtiği bir dönemi yaşıyoruz.

Siyasi çözüm için oluşan en önemli fırsat, Beşşar Esed’in Şam Üniversitesinde 2012 yılında yaptığı konuşma sonrası yaşan süreçtir. Beşşar Esed, 2012 yılı sonu Şam Üniversitesinde yaptığı konuşmada 11 maddelik bir siyasi yol haritası sunmuş, Esed’in yol haritasını reddeden Suriye Ulusal Koordinasyon Kurulu ise 5 maddelik bir siyasi yol haritası ortaya koymuş, ortaya koymuş olduğu 5 maddelik yol haritasının gerçekleşmesi için bazı adımlar atılması gerektiğini belirterek bu adımları ise 9 maddede ilan etmişti.

Esed’in 2012 yılında Şam Üniversitesinde yaptığı konuşmada ortaya koyduğu siyasi yol haritası şu maddeleri içermekteydi;

1- Silahlı gruplara ev sahipliği yapan, silahlandıran ve finans sağlayan ülkeler, silahlı gruplara desteğini kesecek. Terör saldırısı düzenleyen silahlı gruplar, eylemlere son verecek.

2- Bunun akabinde biz, askeri eylemlerimizi durduracağız. Bununla birlikte herhangi bir terör saldırısına karşı yanıt verme hakkımız saklı kalacak,

3- Başta sınırların korunması olmak üzere ilk iki maddeye herkesin bağlı kalması için gerekli yollar bulunacak,

4- Hükümet, Ulusal Diyalog Konferansı için herkesle diyalog görüşmelerine başlayacak, dış müdahaleye karşı çıkan ve Suriye’nin birliğini savunan Kapsamlı Ulusal Diyalog Konferansı için çağrı yapılacak.

5- Ulusal Diyalog Konferansı’nda belirlenecek Misak (anayasa), referanduma sunulacak,

6- Toplumun tüm kesimlerini temsil eden yeni bir hükümet kurulacak,

7- Uzlaşıyla yapılacak değişikliklerin ardından yeni anayasa, referanduma sunulacak,

8- Parlamento seçimleri düzenlenecek,

9- Anayasaya uygun hükümet kurulacak,

10- Ulusal uzlaşı için konferans düzenlenecek,

11- Tutukluların serbest bırakılması için genel af ilan edilecek, ülke alt yapısının yeniden imarı için çalışmalar başlatılacak.

Esed’in bu konuşması sonrası açıklama yapan Suriye Ulusal Koordinasyon Kurulu Genel Koordinatörü Hasan Abdulazim “Suriye yönetimiyle diyaloga karşıyız; çünkü diyalog için çok geç kalındı. Bundan sonra yönetimin devri için müzakerelere başlayabiliriz” dedi.

Esed’in siyasi yol haritasına ikinci ret cevabı ise konseyin sözcüsü Velid Bunni’den geldi. Bunni, Reuters haber ajansına yaptığı açıklamasında, “Esed’in ilan ettiği girişim, krizi sona erdirmek için gündeme gelen diplomatik çabaları engellemeyi hedeflemektedir. Amerika, Rusya ve Ahdar İbrami’nin girişiminin yolunu kesmeyi hedeflemektedir. Biz, Esed ve yönetiminin gitmeyeceği hiçbir girişimi kabul etmeyeceğiz” dedi.

Esed’in teklif ettiği siyasi yol haritasına ret cevabı veren muhalifler kendi yol haritalarını açıkladı.

Açıklamayı yapan Ulusal Koordinasyon Kurulunun Şam’da yaşayan Liderlerinden Munzir Haddam kendilerinin siyasi yol haritasını 5 maddede topladı.

Suriye Ulusal Koordinasyon Kurulunun sunduğu 5 maddelik yol haritası şöyleydi;

1- Suriye Arap Cumhuriyeti’nin tamamında, tüm taraflar şiddete son vermelidir,

2- Suriye devrimi süresince tutuklanan tüm siyasi tutuklular serbest bırakılmalı ve yönetimin arananlar listesinde yer alanları da kapsayan genel af ilan edilmelidir,

3- Suriyeli mültecilerin evlerine dönüşü sağlanmalıdır,

4- Yardıma muhtaç tüm Suriyelilere insani yardım ulaştırılması sağlanmalıdır,

5- Çoğulcu demokratik sistemle sonuçlanacak siyasi çözüm için müzakereler, geçiş süreci düzenlemeleri üzerinde uzlaşıya varılmasıyla başlanmalıdır.

Haddam, Suriye krizinin karmaşıklığı, bölgesel ve uluslararası güçlerin müdahil oluşu ve özellikle de ülkedeki silahlı mücadelenin karmaşıklığından ötürü zikredilen bu 5 ilkenin gerçekleşmesi için bazı adımların atılması gerektiğini söyledi.

Haddam, atılması gereken adımları ise 9 madde halinde açıkladı;

1- Tüm maddeler net bir şekilde açıklığa kavuşturulduktan sonra Cenevre Bildirisi üzerinde uluslararası uzlaşıya varılmalıdır. Bu durumda, Cenevre 2 Bildirisi’ne ihtiyaç duyulabilir. Uluslararası uzlaşının hayata geçirilebilmesi için Mısır, Suudi Arabistan, Türkiye ve İran’dan oluşan bölge dörtlüsünün imzalaması gerekmektedir. Bunun akabinde de Güvenlik Konseyi’nden bağlayıcı karar çıkarılmalıdır.

2- Güvenlik Konseyi, tüm Suriye topraklarında ateşkes sağlanması için karar çıkarmalı, ateşkesin güvence altına alınması için gözlem ve soruşturma gibi araçları sağlamalıdır. Suriye’deki krize doğrudan müdahil olmayan ülkelerin katılımıyla tam donanımlı barışı koruma gücü oluşturularak Suriye’ye gönderilmelidir.

3- Suriye’de ateşkesin tam anlamıyla sağlanabilmesi için geçiş sürecinde uygulanmak şartıyla Güvenlik Konseyi, hem Suriye yönetimine hem de muhaliflere silah sevkiyatının önüne geçecek bir karar çıkarmalıdır. Geçiş süreci bitiminde bu karar, sadece Suriye yönetimi için kaldırılmalıdır.

4- Siyasi çalışmalar, geçiş sürecine önderlik edecek tam yetkilere sahip bir geçiş hükümetin kurulmasıyla başlamalı, hükümete üzerinde uzlaşıyla varılacak muhalif bir isim başkanlık etmelidir.

5- Geçiş hükümetine muhaliflerin yanı sıra elleri Suriyelilerin kanlarına bulaşmamış yönetimdeki şahıslar katılmalıdır. Hükümette muhaliflerden Ulusal Koordinasyon Kurulu ve Ulusal Kurtuluş Konferansı’ndaki müttefikleri, Suriye Ulusal Koalisyonu, Suriye Demokratik Ulusal İttifak, Yüksek Kürt Kurulu temsilci bulundurmalıdır.

6- Askeri kurumların yeninden örgütlenmesi ve güvenliği temin etmesi için geçiş hükümetine bağlı olacak geçici bir askeri konsey oluşturulmalı, askeri konseye Suriye Ordusu ve Özgür Suriye Ordusu’ndan subaylar katılmalıdır.

7- Cumhurbaşkanının tüm yetkilerinin hükümete devredilmesinden sonra anayasa ve anayasaya bağlı kurumların, tüm olağanüstü kanunların iptal edilmesiyle geçiş hükümeti, çalışmalarına başlamalıdır. Geçiş sürecinin sonuna kadar yönetimde kalmasında uzlaşıya varılması halinde cumhurbaşkanı protokol görevlerine devam edebilir.

8- Adalet ve hoşgörü ilkesi ışığı altında ulusal uzlaşının sağlanması, güvenlik güçleri yeniden yapılandırılması, 2., 3. ve 4. ilkelerin hayata geçirilmesi hükümetin öncelikleri arasında yer almaktadır.

9- Hükümet, ülkenin yeniden imarı ve bunun için uluslararası fonun oluşturulmasıyla çalışmalarına başlamalıdır.

Esed’in açıkladığı 11 maddelik siyasi yol haritası ile Muhaliflerin açıkladığı 5 maddelik siyasi yol haritası arasında ve 5 maddelik siyasi yol haritasının hayata geçirilebilmesi için açıklanan 9 maddelik ‘atılması gereken adımlar’ metni arasında ciddi bir farklılık görülmemekteydi. Dolayısıyla ‘Esed’in Şam’ı derhal terk etmesi’ ön şartı koşulmadan yönetim ile muhaliflerin bir masa etrafında toplanmalarına mani hiçbir nokta yoktu.

ABD ve batılı ülkeler, Suudi Arabistan ve Körfez ülkeleri ile Baas Partisinin içerisindeki gücünü kaybetmek istemeyenler ve muhalif grubun içerisindeki batılıların müdahalesiyle, müzakere masasına oturma imkanının oluştuğu bir dönemde bu fırsat kaçırıldı.

Esed ile siyasi müzakereye hazır olduğunu açıklayan SUK’un o dönemki başkanı Muaz El-Hatip ise hem muhalefet içerisinde ki batı yanlıları hem batılılar hem de Suud ve Körfez ülkeleri tarafından siyasi linçe tabi tutuldu. Bu linç sürecinden kısa bir zaman sonra da görevinden ayrıldı.

Muaz El-Hatip görevde olduğu dönemin sonlarına yakın yaptığı açıklamalarla adeta ezberleri bozmuş, müzakere yollarının nasıl ve kimler tarafından engellenmek istenildiğini tek tek deşifre etmişti.

Muaz El-Hatip Ulusal Koordinasyon Kurulu Başkanı olarak yaptığı açıklamada “Devrim devam ediyor. Vakit kazanma dönemi bitti. Fakat, benzeri görülmemiş bir kriz içerisinde olan Suriye halkı için, iyi niyet gösterisi adına siyasi çözüm ve geçiş dönemi sürecini görüşmek, daha fazla kanın akmaması için Suriye yönetiminin temsilcileriyle Tunus, Kahire ya da İstanbul’da görüşmeye hazır olduğumu ilan ediyorum” demişti.

Muaz El-Hatip’in açıklamasına cevap veren Ulusal Koordinasyon Kurulu içerisindeki muhaliflerden George Sabra ‘açıklamanın Muaz El-Hatip’in kendisini bağladığını, Esed rejimi ile kesinlikle bir görüşmenin olamayacağını’ söylemişti.

Muaz El-Hatip’in George Sabra’nın bu açıklamasına verdiği yanıt ise tam anlamıyla şok etkisi oluşturdu. Sabra’ya verdiği cevapta El-Hatip’in “Bazı devletler söz verdiler ama vefasız çıktılar. Bazıları, silahlı saldırı düzenleyin dedi. Fakat savaşın ortasında bıraktılar. Bazıları devrimcilere destek sözü verdi sonra ölüme terk etti. Bazıları koltuklarına kurulmuş ‘Saldırın… müzakere etmeyin’ diyor” ifadeleri hem ABD ve Batılı ülkelerin, hem de Suud, Katar ve diğer körfez ülkelerinin canını sıkmıştı.

Çünkü El-Hatip bu açıklamayla oynanan oyunu deşifre etmiş, müzakere yollarının kimler tarafından tıkandığını ve engellendiğini ortaya koymuştu.

Bu gelişmeler bir çok değişik muhalif grubun bir araya gelmesiyle oluşan Suriye Ulusal Koordinasyon kurulunu kendi içinde gruplara ayırmıştı.

Suriye Ulusal Koordinasyon Kurulu Liderlerinden Munzir Haddam ise Muaz El-Hatib’in yanında yer almıştı. Haddam’ın bu çerçevede yaptığı açıklama ise daha üst perdedendi. Haddam’ın “üzülerek ifade ediyorum, Katar ve diğerleri, Suriye’de siyasi çözüm istemiyor. Katar, askeri çözümün Suriye’de yıkıma yol açacağını biliyor. Bundan ötürü askeri çözümü destekliyor.” ifadeleri tekrar bir sarsıntı oluşturdu.

Şimdi Suriye Krizi konusunda yeni bir süreç başladı. ABD ve batılı ülkeler, 2012 yılı sonu başlayan müzakere sürecinde gösterdikleri direnci bu kez gösteremiyorlar. ABD ve Batının Suriye konusundaki bu tavrının birçok nedeni var, ama en önemli iki neden İsrail’in güvenliği konusunda ortaya çıkan somut kaygılar ve Rusya’nın yeni dünya düzeninde yerini almış olması.

Suriye’de yeni bir sürecin başladığının ilk somut işareti BM’nin Suriye’ye Kofi Annan, El-Ahdar İbrahimi’den sonra atadığı özel temsilcisi Staffan de Mistura’dan geldi.

Staffan de Mistura BM Genel Kurulunda yaptığı sunumunda „Belirli bölgelerde çatışmaları dondurabilirsek lokal olarak buralarda politik süreci başlatabiliriz. Sonra da tedricen ulusal seviyede bir siyasi sürece ulaşabiliriz“ dedi.

Peki yeni süreçte neler var, nasıl bir yol haritası düşünülüyor ve müdahil ülkelerin bu sürece dair tutumları ne olacak?

Eylül 2014’ün sonuna doğru ‘Yeni Suriye Çözüm Süreci’ çerçevesinde 50 civarında mutedil muhalif grup bir araya geldi ve bir şemsiyle altında toplandı. Bu toplantının ertesi günü Muaz El-Hatip yeni süreçle alakalı görüşmeler yapmak üzere Oslo’ya gitti.

Kısa bir zaman evvelde Moskova’ya gizli bir ziyaret gerçekleştiren El-Hatip’in Moskova ziyareti basında yer aldı.

Ortadoğu’da kulislerde konuşulduğuna göre El-Hatip, İran’a da gizli bir ziyaret gerçekleştirecek. Türkiye’nin tutumuna göre Ankara’ya da görüşme yapmak üzere gidecek.

Bu gelişmeleri aktardıktan sonra, yeni sürecin neleri içerdiğine ve kilometre taşlarına biraz değinelim.

Yeni sürecin bir ayağını BM oluşturuyor. BM taraflarla (Esed ve mutedil muhalif gruplarla ve müdahil ülkelerle) görüşme yaparak siyasi çözüm yolunun önünü açmaya çalışacak. Önce tespit edilen bölgelerde ateşkes ilan edilecek, ateşkesin ilan edildiği bu bölgelerde politik süreç başlayacak. Sonra tedrici olarak diğer bölgelere de siyasi süreç başlayacak.

Mutedil muhalif gruplar ile Esed yönetimi arasında koalisyon hükümeti kurulacak. Bu hükümet geçiş hükumeti olacak ve başbakanı Muaz El-Hatip olacak. Muaz El-Hatip ise çalışmalara başladı, bir iki hafta içerisinde kendi partisini ilan edecek.

Rusya Devlet Başkanı Vilademir Putin’in en son Türkiye ziyaretinde, Cumhurbaşkanı Erdoğan ile yaptığı görüşmede bu plan masaya yatırıldı.

Basına yansıdığına göre Erdoğan Putin’e, muhaliflerle Esed arasında başlayacak müzakerelere karşı çıkmayacağının sözünü vermiş.

Türkiye’nin yeni başlayan bu sürece katkı sağlaması, Suriye krizinin çözümüne katkı sağlayacak olmakla beraber kendi sınırlarına dayanan bir tehdidi de bertaraf etmiş olacak. /Ramazan Bursa-Kudüs TV Ortadoğu Analisti

Kürdleri Sessizce Sağdan Eritmek-


Kürdleri Sessizce Sağdan Eritmek-
Yusuf Ziya Döger

kurd_buyukleri (1)Said Elçi ve Şeyh Ali Rıza’nın Görüşmesi: Yıl 1964 Kuzey Kürdistan KDP’nin(1965) genel sekreteri Rahmetli Said Elçi, Mele Nuh Öcal (Egil beylerinden) ve şuan ismi aktarıcılar tarafından hatırlanmayan bir kişi ile birlikte Hınıs Kolhisar’da ikamet eden Şehit Şeyh Said efendinin oğlu Şeyh Ali Rıza efendiyi ziyarete giderler. Ki şeyh Ali Rıza Efendi o dönemde 1960 ihtilali nedeniyle gönderildikleri sürgünden memleketine daha yeni dönmüştür.1
Şakir Epözdemir’in ifadesine göre Said Elçi o dönemde Kürd ileri gelenleriyle Kürd ve Kürdistan’ın durumu hakkında fikir alışverişi yapıyordu. Anlaşılan içinde bulunulan durumdan çıkış yolları aranıyor ve Said Elçi bunun içinde görüşlerine başvurmak amacıyla Şeyh Ali Rıza Efendi ile görüşmesi gerektiğine inanarak oraya gitmiştir. (Said Elçi 1965 yılında bir grup arkadaşıyla birlikte Kuzey Kürdistan KDP’ni kurar.) Sohbet sırasında konu Şeyh Said hareketi/kıyamı üzerine yoğunlaşır. Aralarında geçen konuşma şu şekilde cereyan eder2. (Konuşmanın Zazaki yoksa Kurmanci olarak gerçekleştiğine dair kesin bir bilgi yok.*)

– Sait Elçi, Şeyhim, Şeyh Said efendi ve arkadaşları neden başarılı olamadılar, diye sorar. Bunun üzerine Şeyh Ali Rıza Efendi derin bir derin düşünür ve Said diye hitap ederek şöyle der.
– Babam Şeyh Said ve dava arkadaşları giriştikleri harekete başarılı oldular. Ancak başarıdan anladığınız şeyin ne olduğuna bakmanız gerekiyor. Çünkü başarıdan kasıt somut ve soyut göstergeler ise, bunların yansımaları üzerinde durulması gerekir.

“Şeyh Said ve dava arkadaşları hem soyut hem de somut anlamda başarılı oldular. Bugün Kürdler asimile olmadan varlıklarını korumayı başarmışlarsa bunun oluşumunu sağlayan temel güçlerden biri hiç şüphesiz Şeyh Said kıyamı olmuştur. Ki kıyamın iki sacayağı vardı. Dini ve Milli karaktere sahip olmasıydı.

Soyut anlamda mensubu olduğumuz din açısından ele alındığında ulaşılacak en yüce mertebe şehadettir. Onlar verdikleri mücadeleyle o mertebeye ulaştılar. Bu yönüyle bir insanın dünya hayatı sonunda ulaşacağı en yüce makamdır ki ona ulaştılar. Dolayısıyla onlar açısından bu bir başarıdır. Somut anlamda, ortaya koydukları hareket/kıyamla Kürd varlığının asimile olmasının önüne çektikleri setle asimilasyonu önleyici anlamda başarıyı sağlayarak amaçlarına ulaştılar.”

Şeyh Ali Rıza Efendi bu düşüncesini temellendirecek açıklamalarda bulunur.

– Biliyorsunuz ki, Osmanlı ile aramızdaki tek irtibat halifelikti, Cumhuriyet rejimi/ Kemalist sistem onu ilga ettiği için bu irtibatı kopardı. TBMM’nin ilanı ile rotasını belli etmeye başlayan kurucu kadroları bazı adımlar atarak Kürdlerin asimilasyon yoluyla yok oluşunu sağlayacak girişimlerde bulunmaya başladılar.

Kürdlerin varlığına yönelik tehlike sinyali veren adımlar; toprak reformu, yeni eğitim modeli ve iskân politikalarıydı.
– Şöyle ki; düşünün kardeşlerimiz olan Alevilere yönelik Kürdistan da Yavuz’un açtığı yolla Sünni kesiminin zülm ve eziyeti başladı. Onlar bu zülüm ve eziyet altında inim inim inlediler. Çıkışı Kemalist mantıkla kurulan Cumhuriyete buldular. Kendileri için bunu kurtuluş vesilesi sayarak dört elle ona sarıldılar. Dolayısıyla Kemalist sisteme kısa denilecek sürede entegre oldular. Hata Koçgiri, Koçuşağı ve Dersim kıyımlarına rağmen bu yönelimden tamamıyla vazgeçemediler. Ki gelinen noktada hala taşıdıkları endişeden dolayı Kemalist sisteme entegre olma dışında bir çıkış bulamadılar. Dolayısıyla bu entegrasyon onları temel değerlerinden kopa noktasına getirdi.

Şeyh Ali Rıza Efendi açıklamasını şöyle sürdürür.
– Şimdi bu örneklik üzerinden düşünelim. Eğer Şeyh Said hareketi/kıyamı gerçekleşmeseydi ne olabilirdi. Kemalist rejim toprak reformuyla Kürdistan da topraksız köylüye birkaç dönüm arazi verecekti. Ziraat Bankası aracılığıyla da iki inek ve birkaç keçi, koyun vereceklerdi. Bunlara malik olan köylü Osmanlı da göremediği bu imkân sayesinde Cumhuriyet siteminin/Kemalist sistemin daha iyi olanaklar sunan bir yönetim olduğuna kanaat getirip onu benimser duruma geleceklerdi.

– Oluşturulan bu güven duygusuyla, özelikle Kürdlere yönelik gerçekleştirmeyi düşündükleri iskân politikalarını devreye sokacaklardı. Böylece Kürdleri Cumhuriyet rejimine entegre ederek süreç içerisinde asimilasyona uğratacaklardı. Bu adımlardan sonra klasik medrese eğitim devre dışı bırakılacaktı. Oluşturmayı düşündükleri Eğitim sistemiyle ilk nesilde yapamadıklarını sonraki nesillere uygulayarak onları kendi çarklarına alacaklardı. Bunlar da yirmi otuz yıl içinde asimile olup Kürd ve Kürdistan’a ait değerlerini yitirerek yok olacaklardı.

Şeyh Ali Rıza Efendi Said Elçi’ye dönerek,
– Şeyh Said ve arkadaşları gelmekte olan bu tehlikeleri gördükleri için harekete geçtiler. Bunun üzerine Kemalist sistem yumuşak geçişlerle gerçekleştirmeyi düşündüğü asimilasyonu zor ve baskı yoluyla gerçekleştirme yolunu seçti. Ancak bundan sonrası için planlamalarının önemli kısmını dayatmayla gerçekleştirmeye çalıştıklarından doğal bir dirençle karşılaştılar. Toprak reformunu Kürdistan da uygulamaktan vazgeçtiler, iskân politikaları sınırlı düzeyde kaldı. Eğitim sisteminin kısa sürede devreye sokulması sekteye uğradı. Tüm bunlar Kürdlerin asimilasyona uğramalarını kısa süre içerisinde engelleyen nedenlerdir. Ki Şeyh Said hareketi/kıyamı ve diğer kıyamlar olmasaydı şimdi bunların hepsi gerçekleşmiş olacaktı. Ki bugün Kuzey Kurdistan da Kürdlerden söz etmemiz de mümkün olmayacaktı.

Not: Günümüz açısından bu görüşmeyi önemli kılan siyasi içerikten ziyade Şeyh Ali Rıza Efendinin düşüncelerini temellendirirken kullandığı Sosyolojik alan verilerine dayanan öngörüleridir. Bu öngörülerinin haklılığını 1950’lerde Demokrat Parti iktidarıyla birlikte Kürd ileri gelenlerinin sağ muhafazakâr partilere yönelmesiyle oluşan değişimi ortaya koyarak değerlendirmeye devam edeceğiz.
Devam Edecek
…………………………………..
1- Ancak bu görüşmenin tanıklarından olan Şeyh Abdülmelik Fırat’ın oğlu Mahmut Fırat görüşmenin Varto depremi sonrasında 1966 yılında gerçekleştiğini ifade ederken aynı zamanda daha öncesinde de bu tür görüşmelerin ihtimal dahilinde olduğunu beyan etmektedir.
2- Bu görüşmenin detayları Kasım Fırat ve Mahmut Fırat’ın anlatımlarına dayanmaktadır. Şakir Epözdemir Said Elçi’nin böyle bir görüşme yaptığını bildiğini ve 1964 sonlarında kendisini Diyarbakır’da tanıdığında bu görüşmenin gerçekleşmiş olduğunu Said Elçiye dayandırarak ifade etmektedir.
• Şeyh Ali Rıza Efendi Kürdçenin Zazaki lehçesini iyi bilmektedir. Ancak Said Elçi’nin de Kurmanci lehçesini iyi bildiği için görüşmeyi her iki lehçeyi kullanarak gerçekleştirdikleri ileri sürülebilir.

Türkiye ve Rusya, stratejik ittifak kuruyor


Türkiye ve Rusya, stratejik ittifak kuruyor
ANALİZ & GÖRÜŞ

Stanislav Tarasov

10132911072015, Rusya-Türkiye ilişkilerinin daha da genişlemesi ve güçlenmesiyle başladı.
Rusya Devlet Başkanı Vladimir Putin’in geçen Aralık ayındaki ziyareti ve Güney Akım doğalgaz boru hattını iptal ederek, Türkiye üzerinden yeni gaz boru hattı inşa etme açıklaması, elbette gündeme oturdu.

Şimdi de ikinci adım atıldı. Gazprom şirketinin internet sitesinde belirtildiği gibi, Gazprom Schweiz AG kurumu, Türkiye’de doğalgaz ithalatı ve toptan satışı amacıyla kurulan Akfel Gaz’da pay sahibi olabilmek için ilgili makamlara başvurdu.

Akfel Gaz, Rusya’dan yıllık 2,25 milyar metreküp gazın ithalatı için Ağustos 2012’de Gazprom Export LLC ile anlaşma imzalamıştı. 30 yıllık anlaşma, Ocak 2013’te yürürlüğe girdi. Şimdi, bu işlemin başarılı bir şekilde tamamlanması durumunda Gazprom, Türkiye doğalgaz piyasasında Botaş’ın ardından en büyük oyuncu olma şansına sahip olacak. Türk şirketlerinin de Rusya’da petrol ve doğalgaz yataklarını işletme davetini aldığı göz önüne alındığında iki ülke arasında enerji politikalarında işbirliği unsurlarının göründüğü söylenebilir.

Türkiye’de “Türk Akımı” adı verilen yeni Rusya-Avrupa doğalgaz boru hattı projesinin hayata geçirilmesiyle Türkiye’ye 63 milyar metreküp Rus gazı sağlandıktan sonra, Türk ekonomisinin enerji doygunluğundan bahsedilebilir. Enerji ve Tabii Kaynaklar Bakanı Taner Yıldız, iki gün önce, Türkiye’de kış nedeniyle günde 213 milyon metreküp doğal gaz kullanıldığını açıkladı. Bu, ülke için bir rekor. Bakan, dünyada yıllık doğalgaz tüketimi 3-4 milyar metreküp olan birçok ülke olduğuna dikkati çekerek Türkiye’nin 1 milyar metreküplük gazı 5 günde tükettiğini söyledi. Bu bağlamda çoğu Batılı uzman, Türkiye’yi sözde „Rusya’ya enerji bağımlılığı“ ile kokutma çabalarına devam ediyor. Ancak Yıldız, “Bu bir risktir ve bu riski yönetmek biz idarecilere düşer” diyerek açıkça Türk-Rus ilişkilerindeki istikrara işaret etti.

Mesele sadece enerji ile sınırlı değil. Türkiye, Rusya’ya karşı uygulanan yaptırımlara katılmayı reddettikten sonra Ağustos 2014’ten itibaren Türkiye’den Rusya’ya balık ürünleri ihracatı neredeyse ikiye katlandı. Et ve et ürünleri ihracatı ise en az altı kat arttı. Üstelik halihazırda Rusya Federal Bitki Koruma ve Karantina Servisi ve Türkiye Tarım Bakanlığı, Rusya piyasasında Batılı şirketlerin yerini alacak Türk şirketler listesinin genişletilmesi konusu üzerinde çalışıyorlar. Bu arada Batı, Kırım’ı çeşitli ek yaptırımlarla tehdit ederken Kırım Cumhuriyeti Başkanı Sergey Aksenov, “Türkiye’nin büyük işadamları Kırım piyasasına yoğun ilgi gösteriyor ve Yevpatoriya ile Kerç limanları üzerinden gıda ürünleri ihracatına hazırlar” diye açıkladı.

Elbette, şu anda Türkiye-Rusya ittifakı, tarafların pragmatik ekonomik çıkarlarına dayanıyor. Avantajı kaçırmamaya çalışan taraflar, bu eşsiz fırsatı çıkarları doğrultusunda kullanmaya çalışıyor. Öte yandan iki ülke diplomatları, 2015 yılının Türkiye-Rusya ilişkileri açısından dinamik olacağından eminler. Ekonomi dışında taraflar ayrıca farklı düzeyde siyasi ve diplomatik diyalogu yoğunlaştırmak, hem bölgesel hem de uluslararası güncel konuları konuşmak niyetinde. Türkiye Cumhurbaşkanı Recep Tayyip Erdoğan’ın, Türkiye’nin Rusya’ya yönelik ABD ve AB gibi hareket edemeyeceğini ve Moskova’nın bölgesel ve küresel sorunların çözümü sürecinin dışında tutulmasının doğru olmadığını söylemesi bir rastlantı değil. Moskova da aynı şekilde, Ankara’nın acil bölgesel ve uluslararası sorunluların çözümünden ihraç edilmemesi gerektiğini düşünüyor. Oysa Batı’nın politikasında bu eğilimi gözlemliyoruz.

Kısaca, Türkiye ve Rusya arasındaki ilişkiler gerçekten de stratejik ittifaka dönüşüyor.

Terrorismus als kommunikationsstrategie


terrorismus als kommunikationsstrategie
Terrorism is what the bad guys do.
> Brian Michael Jenkins

Das tagesaktuelle Weltgeschehen macht das Thema meiner Diplomarbeit damals so brisant wie heute. Der internationale Terrorismus ist nach wie vor ein höchst präsenter Begriff auf der politischen wie auch auf der Publikums- und Medien-Agenda. Die Terrorberichterstattung gehört zur redaktionellen Tagesordnung. Der kommunikationswissenschaftliche Diskurs des Phänomens, seiner Bedingungen und Folgen wird zur Notwendigkeit für Theoretiker wie Praktiker. Laut Web-Statistik meiner Site erreichen mich nahezu täglich Such-Anfragen zum Thema. Aus diesen Gründen stelle ich meine Diplomarbeit Terrorismus als Kommunikationsstrategie. Die Terror-Berichterstattung in FAZ und SZ. Eine qualitative Inhaltsanalyse (Universität Bamberg, Fach Kommunikationswissenschaft, 2005) hier auch weiterhin in Auszügen zur Verfügung.
Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Terrorismus – Historie, Theorien und Bedingungen des Phänomens
2.1 Kleine Geschichte des Terrorismus: von der Bibel zu Bin Laden
2.1.1 Mord in Gottes Namen: das Attentat der Judit
2.1.2 Die Sikarier-Sekte: Terroristen mit Dolch im Gewande
2.1.3 Die Assassinen: Al-Qaida des Mittelalters?
2.2 „Terror“: Etymologie und frühe Begriffsgeschichte
2.3 Terror als Propaganda der Tat: Dynamit und Rotationspresse
2.3.1 Nährböden des frühen Terrorismus: Revolution und Staatsfeindlichkeit
2.3.2 Propaganda der Tat: Theorie des Terrorismus
2.3.3 Gewalt als Kommunikation: mit Sprengstoff in die Massenpresse
3. Terrorismus – Definitionsversuche eines dynamischen Phänomens
3.1 Der administrative Definitionsansatz
3.2 Der konzeptionelle Definitionsansatz
3.3 Das Terrorismus-Verständnis in dieser Arbeit
4. Terrorismus als Kommunikationsstrategie:
Kommunikator, Botschaft, Rezipient und Wirkung
4.1 Das Opfer als Botschaft: Terrorismus im Stimulus-Response-Modell
4.2 Adressaten und Reaktionen: zwischen Furcht und Sympathie
4.2.1 Der Angegriffene: provoziert und eingeschüchtert
4.2.2 Der „zu interessierende Dritte“: Unterstützer und Legitimitätsspender
4.3 Terrorismus im „flow of communication“
5. Terrorismus als Medienereignis
5.1 Die Nachrichtenwert-Theorie nach Galtung und Ruge
5.2 Terrorismus und Nachrichtenfaktoren
5.3 Konsequenzen aus der „Medienrealität“: Forderungen an Journalisten
6. Djerba, Madrid, Beslan: die Terror-Berichterstattung in FAZ und SZ
6.1 Auswahl der Medien
6.2 Auswahl der Ereignisse
6.3 Bildung des Corpus
6.4 Untersuchungsmethode
6.5 Quantitäten des Corpus und ihre Interpretation
6.5.1 Berichterstattung zu Djerba
6.5.2 Berichterstattung zu Beslan
6.5.3 Berichterstattung zu Madrid
6.5.4 Interpretation der Befunde
6.6 Qualitative Merkmale der Berichterstattung
6.6.1 Legitimität/ Illegitimität der Aktionen
6.6.1.1 Der Anschlag von Djerba
6.6.1.2 Die Anschläge von Madrid
6.6.1.3 Die Geiselnahme von Beslan
6.6.2 Berichterstattung zu Djerba
6.6.2.1 Personalisierung der deutschen Opfer und ihrer Angehörigen
6.6.2.2 Auswirkungen auf den Tourismus
6.6.2.3 Interpretation der Befunde
6.6.3 Berichterstattung zu Madrid
6.6.3.1 Sicherheitslage in Deutschland
6.6.3.2 Auswirkungen auf die Wirtschaft
6.6.3.3 Interpretation der Befunde
6.6.4 Berichterstattung zu Beslan
6.6.4.1 Personalisierung der Opfer und ihrer Angehörigen
6.6.4.2 Interpretation der Befunde
6.6.5 Meta-Berichterstattung:
Thematisieren die Medien ihre Rolle im „Theater des Terrors“?
6.7 Zusammenfassung und Fazit der Analyse

7. Schlussbetrachtung und Ausblick
Literaturverzeichnis (gekürzt)

1. Einleitung

„Although it is somewhat popular to characterize terrorism as the acts of lunatics,
doing so is quite inaccurate.“ (Picard 1993: 13)

Es vergeht derzeit kaum eine Woche, in der die Massenmedien nicht über terroristische Aktionen, Geiselnahmen und Morde berichten, und sei es nur am Rande und in einer kurzen Meldung. Seit dem 11. September 2001 steht die Berichterstattung über islamistisch-fundamentalistisch motivierte Anschläge nahezu auf der Tagesordnung. Der moderne Terrorismus und der Krieg gegen denselben scheinen sich einen festen Platz auf der Medienagenda erobert zu haben, ganz der alten journalistischen Binsenweisheit folgend: „Bad news is good news“. Der Name „Al-Qaida“ als Marke des modernen internationalen Terrors ist in aller Munde und prangt auf sämtlichen Bildschirmen und Titelseiten. Die Verbindung zwischen Terrorismus und den Medien dürfte somit auch dem medien- oder kommunikationswissenschaftlich ungeschulten Betrachter auffallen.

Die Diskussion dieses Zusammenhangs, seiner Bedingungen und Folgen scheint jedoch akademischen Kreisen und einigen journalistischen Praktikern vorbehalten zu sein. In der Öffentlichkeit ist es dagegen allgemein populär, die Aktionen von Terroristen als die Taten Wahnsinniger abzustempeln, die keine sinnvollen Ziele verfolgen. Nun lässt sich über die Bedeutung von „sinnvoll“ trefflich streiten – vor allem dann, wenn der Massenmord von Zivilisten so bezeichnet werden soll – doch sollte man sich hier von ideologischem Ballast befreien und das Phänomen aus der Perspektive des unbewegten Beobachters betrachten. Nur so kann sich ein möglichst objektives, wissenschaftliches Verständnis des Terrorismus offenbaren, das frei ist von moralischen Wertungen.

Um eines klarzustellen: Es soll hier nicht um die Apologie terroristischer Ideologien, Strategien und Aktionen gehen. In einem apologetischen Sinne ist „Verständnis“ hier nicht gemeint. Andererseits führt ebenso die thematische Tabuisierung wie auch die explizite Dämonisierung von terroristischen Akteuren als „Achse des Bösen“ in eine Sackgasse: Verständnis kann so nicht geschaffen werden.

Zum Verständnis der terroristischen Vorgehensweise soll die vorliegende Arbeit insofern beitragen, dass sie Terrorismus als Kommunikationsstrategie begreift: Terroristische Taten sind nicht sinnlos. Terroristen wollen durch ihre Taten Botschaften übermitteln, sie wollen sowohl aufrütteln als auch einschüchtern. Die Frage ist, wie ihnen das gelingt: An welche Zielgruppen richten sich terroristische Botschaften? Welche Effekte streben Terroristen genau an? Welche Rolle spielen dabei die Massenmedien? Wodurch wird die Berichterstattung über terroristische Ereignisse gesteuert, ja nahezu garantiert? Die Nachrichtenwert-Theorie nach Johan Galtung und Mari Holmboe Ruge (vgl. Galtung/ Ruge 1965) kann hier Antworten liefern.

Mittels einer Inhaltsanalyse von zwei deutschen Leitmedien (FAZ und SZ) soll letztlich untersucht werden, wie umfangreich diese Zeitungen über drei ausgewählte terroristische Aktionen berichten und welche Konsequenzen der Taten sich in der „Medienrealität“ manifestieren.

Alex P. Schmid, Janny de Graaf (vgl. Schmid/ Graaf 1982) und Albert J. Jongman (vgl. Schmid/ Jongman 1988) haben dazu bereits in den 80er Jahren einige bedeutungsvolle Arbeiten aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive vorgelegt, die bis heute zur Standard-Literatur der Terrorismus-Forschung zählen und in beinahe jeder Publikation zum Thema zitiert werden. Die Kopplung des Terrorismus an die Massenmedien im historischen Kontext haben Schmid und Graaf eindrucksvoll herausgearbeitet. Der Kommunikationswissenschaftler Gabriel Weimann (vgl. Weimann 1983) führte diesen Gedankengang fort und untersuchte die Bedeutung „neuer“ Medien wie Fernsehen und Internet in der terroristischen Strategie. Zudem ist hier der Politikwissenschaftler Brian Michael Jenkins (vgl. Jenkins 1975) zu nennen, der in den 70er Jahren den Vergleich des Terrorismus mit einer dramatischen Theater-Inszenierung prägte, welcher bis heute lebendig geblieben ist.

Auffällig ist, dass zur Veranschaulichung der terroristischen Kommunikationsstrategie immer wieder auf das in der Kommunikationswissenschaft inzwischen als überholt geltende Stimulus-Response-Modell zurückgegriffen wird. Der Kommunikationswissenschaftler Robert G. Picard (vgl. Picard 1993) weitete in den 90er Jahren den Blickwinkel, rückte den Terrorismus in das Modell eines Kommunikationsflusses und brachte so die Bedeutung weiterer Kommunikationsformen ein.

Nach dem 11. September 2001 ist der quantitative Umfang der Terrorismus-Literatur sprunghaft angestiegen. Der Soziologe Peter Waldmann (vgl. Waldmann 2003b) und der Politikwissenschaftler Herfried Münkler (vgl. Münkler 2003) diskutierten seitdem den Strategiewandel im modernen, internationalen Terrorismus. Der Historiker Walter Laqueur (vgl. Laqueur 2004) dagegen näherte sich dem Phänomen der politischen Gewalt von den geschichtlichen Wurzeln über die gegenwärtige Situation bis zu potenziellen Zukunftsszenarien, die so düster gezeichnet sind, dass die Notwendigkeit einer intensiven Beschäftigung mit dem Terrorismus auch für Medien- und Kommunikationswissenschaftler sowie für journalistische Praktiker einleuchtet. Laqueurs besonderer Verdienst ist auch die Sammlung und Herausgabe heute schwer zugänglicher Texte und Manifeste aus terroristischer Feder.

In bewährter Analogie zu vielen grundlegenden Publikationen zum Terrorismus beginnt auch diese Arbeit mit der Betrachtung der historischen Entwicklung des Phänomens (siehe Kapitel 2), da sich bereits in den Frühformen die Strategie erkennen lässt, mittels öffentlich zur Schau gestellter Gewalt bestimmte Botschaften an verschiedene Zielgruppen zu kommunizieren, auf dass diese Botschaften bestimmte Handlungen auslösen oder Einstellungen beeinflussen. Die historische Betrachtung konzentriert sich nicht nur auf das Phänomen, sondern auch auf seine Bezeichnung und sein „Image“ im Wandel der Zeit. Auch wird nicht nur betrachtet, was über Terroristen geschrieben wurde, sondern ebenfalls die theoretischen Ausführungen der Akteure selbst müssen beleuchtet werden, um ihre Strategie („Propaganda der Tat“) und ihren Umgang mit den Medien zu erhellen.

Aus diesen Ausführungen und einigen Terrorismus-Definitionen aus der Literatur wird in Kapitel 3 schließlich ein für diese Arbeit gültiges Terrorismus-Verständnis abgeleitet und begründet.

Die Konsequenzen, die sich aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive aus diesem Terrorismus-Verständnis ergeben, werden in Kapitel 4 dargelegt und diskutiert. Dabei liegen die Schwerpunkte auf den Kommunikatoren und Rezipienten der terroristischen Botschaft, ihren Absichten und Zielen. Hier soll das Phänomen Terrorismus in eine kommunikationswissenschaftliche Theorie eingebettet werden.

Die Rolle der Medien im „Theater des Terrors“ rückt in Kapitel 5 in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand der Nachrichtenwert-Theorie wird die Attraktivität terroristischer Ereignisse für die Medien aufgezeigt und die Konsequenzen diskutiert, die sich daraus sowohl für die journalistische Praxis als auch für anti-terroristische Maßnahmen ergeben können.

In Kapitel 6 wird schließlich die Berichterstattung zu drei ausgewählten Terror-Ereignissen (Djerba, Madrid, Beslan) inhaltsanalytisch untersucht. Das Augenmerk liegt dabei sowohl auf quantitativen als auch auf qualitativen Merkmalen der „Medienrealität“. Ein Extra-Intra-Media-Vergleich scheidet jedoch aufgrund mangelnder Daten aus. Stattdessen soll betrachtet werden, in welchen Ressorts sich die Berichterstattung jeweils quantitativ niederschlägt und welche journalistischen Darstellungsformen dabei zum Einsatz kommen. Aus dem Umfang der Berichterstattung und ihrer Präsentation können Rückschlüsse auf die jeweilige Relevanz der Ereignisse in den untersuchten Zeitungen gezogen werden.

Zudem sollen qualitativ weitere Merkmale der Berichterstattung betrachtet werden, deren Ableitung sich aus den theoretischen Ausführungen zum Terrorismus und zu den Nachrichtenwerten ergibt (Legitimität/ Illegitimität der Anschläge, Bedeutsamkeit der Anschläge für die Leser bzw. für deren Sicherheit, Auswirkungen auf die Wirtschaft allgemein und die Reise-Branche im Speziellen etc.).
2. Terrorismus – Historie, Theorien und Bedingungen des Phänomens

„Terrorism is what the bad guys do.“ (Jenkins 1985: 3)

Walter Laqueur meint sinngemäß, eine tiefe Einsicht in das terroristische Phänomen sei unmöglich, ohne sich zuvor zumindest einige Grundkenntnisse seiner historischen Entwicklung erarbeitet zu haben. Wenn die Geschichte auch sicher nicht den magischen Schlüssel zum Verständnis des Terrorismus bereithält, so zeigt sie doch, dass es sich hier um kein statisches Phänomen handelt: Was für die eine Terrorgruppe in einem bestimmten Land zu einer bestimmten Zeit gültig war, müsse nicht zwangsweise auch für eine andere zu einer anderen Zeit auf einem anderen Kontinent gelten (vgl. Laqueur 2004b: 1). Nur eines hat der Terrorismus als Form der politisch oder religiös motivierten Gewalt immer gesucht: die öffentliche Zurschaustellung seiner Aktionen oder die Anschlusskommunikation daran, ohne die seine Strategie des Schreckens und des Aufrüttelns nicht funktionieren würde.

Außerdem soll hier kurz die Etymologie, Semantik und Begriffsgeschichte des Terrors bzw. des Terrorismus beleuchtet werden, denn „Terror“, „Terrorismus“ und „Terrorist“ waren längst nicht immer so negativ belegt wie im heutigen Sprachgebrauch: Zum Pejorativ entwickelten sich die Begriffe erst im Zeitalter der Massenmedien (Jenkins 1985: 2).

Schließlich sollen einige Theorien des Terrorismus skizzenhaft umrissen und die politischen, sozialen und auch technischen Bedingungen dargestellt werden, auf Basis derer sich diese Theorien ausbildeten, die bis heute – bewusst oder unbewusst – von terroristischen Praktikern in aller Welt angewendet werden. […]
3. Terrorismus – Definitionsversuche eines dynamischen Phänomens

„When we talk about terrorism,
what exactly are we talking about?“ (Jenkins 1975: 13)

Nachdem in den vorhergehenden Kapiteln die historische Entwicklung der Strategie und des Begriffs „Terrorismus“ herausgearbeitet und aufgezeigt wurde, dürfte sich bereits abzeichnen, warum sich die Aufstellung einer universellen Definition so schwierig gestaltet. Aus gutem Grund ist dieses Kapitel deshalb vorsichtig zurückhaltend mit „Definitionsversuche“ überschrieben und nicht etwa mit „Definition“. Denn eines wird diese Arbeit auf keinen Fall leisten können: Endlich eine universale und international anerkannte Definition des Terrorismus-Begriffs zu entwickeln, die dann für immer unwidersprochen im Raum steht. Dergleichen anzunehmen oder zu behaupten, wäre vermessen und realitätsfern, wenn man bedenkt, dass nach über vier Jahrzehnten harter Arbeit in der Terrorismus-Forschung immer noch keine allgemeingültige Definition des Terrorismus in Sicht ist. – Ein Umstand, der eigentlich nicht weiter überraschend ist, denn eine derartige Definition gibt es auch nicht für Faschismus, Kommunismus, Demokratie oder Nationalismus, noch für irgendein anderes politisches Phänomen (vgl. Laqueur 2004a: 346).

Beinahe jeder Terrorismus-Forscher scheint aus seiner jeweiligen wissenschaftlichen Disziplin eine eigene Begriffsbestimmung entwickelt zu haben. Je nach juristischer, politischer, psychologischer oder moralischer Perspektive auf das Phänomen der politischen Gewalt ergeben sich differenzierte Ansätze und somit auch Ergebnisse: Juristische Definitionen heben die kriminellen Aspekte der Taten hervor und sehen sie als Verletzungen nationaler oder internationaler Gesetze. Politische Definitionen betonen Aspekte, die sich auf politische und militärische Regierungsinteressen beziehen. Psychologische Definitionen akzentuieren die kognitiven Aspekte der Taten, vor allem ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung, und moralische Definitionen beinhalten normative Urteile, die auf sozialen und religiösen Normen und Werten bezüglich des Tötens von Menschen unter bestimmten Umständen basieren (Picard 1993: 10f.).

Auch diese Arbeit wird es nicht leisten können, eine allgemeingültige Terrorismus-Definition aufzustellen, aber ein solches Unterfangen soll hier auch nicht Sinn und Zweck sein. Folglich muss man sich hier auf eine Sammlung einiger ausgewählter Definitionen konzentrieren, um Widersprüche und Gemeinsamkeiten zu finden, auszusondern und zu verdichten, um daraus schließlich eine geeignete Begriffsbestimmung zu entwickeln, die den kommunikationswissenschaftlichen Blick auf den Terrorismus in den Mittelpunkt setzt.

Die hierbei verwendete Literaturbasis aber kann und muss aufgrund der immensen Anzahl von Definitionen, des quantitativ beschränkten Umfangs dieser Arbeit und ihrer eigentlichen thematischen Ausrichtung selektiv und unvollständig bleiben. Ausgewählt wurden daher nur die Definitionen der innerhalb der „scientific community“ prominentesten und meistzitierten Autoren der Terrorismus-Forschung, die seit dem 11. September 2001 – zumindest in Hinsicht auf den quantitativen Umfang der Publikationen – einen immensen Aufschwung erlebt (vgl. Laqueur 2004b: 1).

Terrorismus ist kein statisches Phänomen, sondern einem dynamischen Wandel unterworfen. Die Richtung der Gewalt – ob nun von „oben“ (siehe Robespierre) oder von „unten“ (siehe Judit und „Narodnaya Wolya“) – ist ebenso unterschiedlich wie die Ideologien – von areligiös (siehe Anarchisten) über radikal-demokratisch bis religiös-fundamentalistisch (siehe Al-Qaida) -, die als Legitimation hinter den Gewaltakten verschiedener Gruppierungen stehen. Die Ausprägungen des Terrorismus, seine Intensität, sein politischer und sozialer Kontext, seine Ziele, Täter, Opfer, Methoden, Waffen und auch nicht zuletzt seine juristische und moralische Interpretation und mediale Rezeption sind nicht einheitlich im Laufe der Geschichte und abhängig vom historischen und ideologischen Standpunkt des Betrachters.

Einige Juristen sehen das Kriegsrecht als einen möglichen Ausweg aus dem Definitionsdilemma: Statt immer wieder neu über die Terrorismus-Definition zu verhandeln, schlagen sie vor, dass die Nationen hier das Kriegsrecht anwenden, dem fast alle zugestimmt haben. Demnach sollten Terroristen als Soldaten behandelt werden, die Grausamkeiten bzw. Kriegsverbrechen begehen, und als solche ausgeliefert oder vor Gericht gestellt werden (vgl. Jenkins 1985: 3).

Doch braucht man überhaupt eine gesetzliche Terrorismus-Definition? Selbst die Frage nach der Notwendigkeit wird von verschiedenen Autoren unterschiedlich beantwortet. In undemokratischen Ländern, meint Walter Laqueur, wo Terroristen oder des Terrorismus Verdächtige ohne langes juristisches Federlesen festgesetzt und auch hingerichtet werden könnten, sei die Definitionsfrage weniger wichtig als für die Strafverfolgung in westlichen Staaten. Doch auch hier würden Terroristen meist für Verbrechen wie Mord und Entführung verurteilt, die sowieso strafbar sind, und nicht aufgrund ihrer worauf auch immer basierenden Ansichten. Von Bedeutung sei die Terrorismus-Definition also nur dort, wo bereits die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung als Verbrechen gilt (vgl. Laqueur 2004a: 349f.) – wie beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland.

Der Politikwissenschaftler Omar Malik plädiert nachdrücklich für eine gesetzliche Definition des Terrorismus, die allen liberalen Staaten dann als Leitlinie für gemeinsame antiterroristische Maßnahmen gelten könne (vgl. Malik 2000: 1f.).

Ein Blick in die einschlägige Literatur zur Terrorismus-Forschung soll nun den „state of the art“ beleuchten und dabei helfen, eine für die vorliegende Arbeit nützliche Definitionsvariante zu finden, die vor allem den Aspekt der „gewaltsamen Kommunikation“ in der terroristischen Strategie berücksichtigt. […]
4. Terrorismus als Kommunikationsstrategie:
Kommunikator, Botschaft, Rezipient und Wirkung

„Terrorism is aimed at the people watching, not at the actual victims.
Terrorism is theater.“ (Jenkins 1985: 9)

Nachdem in den vorausgehenden Kapiteln knapp die Historie, einige nach Prominenz ausgewählte terroristische Theorien, die Typologie und die verschiedenen Definitionsversuche des Terrorismus allgemein beleuchtet wurden, um ein eigenes konzeptionelles Verständnis des Phänomens zu erarbeiten und andere Ansätze kritisch zu würdigen, so können die oben erarbeiteten Ergebnisse nun weiter ausgebaut und Schwerpunkte gesetzt werden.

Dabei wurde das Verständnis von Terrorismus als Kommunikationsstrategie, das dieser Arbeit zugrunde liegt, bereits basal dargestellt. Diese grundlegende Darstellung in den vorhergehenden Kapiteln war nötig, um die letztendlich abgeleitete Definition zu erarbeiten und schließlich auch zu rechtfertigen. Im Folgenden werden die Ergebnisse ausführlicher unter kommunikationswissenschaftlichen Theorien beleuchtet und diskutiert. […]
5. Terrorismus als Medienereignis

„[T]errorist events supply the media
with the dramatic features of a good story.“ (Weimann 1983: 45)

Schon Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stellte Brian M. Jenkins sinngemäß fest, dass terroristische Anschläge oftmals so sorgfältig choreographiert sind, dass sie die Aufmerksamkeit der elektronischen Medien und der internationalen Presse nahezu anziehen müssen (vgl. Jenkins 1975: 16).

Einer der frühesten medienorientierten Auftritte im „Theater des Terrors“ war der Anschlag während der Olympischen Spiele 1972 in München, mit dem sich radikale Palästinenser durch die Ermordung mehrerer israelischer Sportler im Olympischen Dorf auf blutige Weise die weltweite Aufmerksamkeit erkämpften. Das Thema „Palästina“ bzw. „Selbstbestimmung der Palästinenser“ – zuvor von den westlichen Medien und der öffentlichen Meinung weitgehend ausgeblendet – rückte somit ins internationale Bewusstsein und stand plötzlich im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit. Bei der Planung von Ort und Zeit des Anschlags hatte die ausführende Terror-Gruppe „Schwarzer September“ genau bedacht, dass Medienvertreter und Übertragungstechnik aus der ganzen Welt in der Nähe waren, um eigentlich über die Spiele zu berichten:

„Reporter, Kameras und andere Einrichtungen des Fernsehens warteten sozusagen auf ihren Einsatz. Die Terroristen mußten sich lediglich der Mikrophone bemächtigen, und ihre Botschaft wurde an mehr als 500 Millionen Fernsehzuschauer übermittelt, die das Drama ‚live‘ verfolgen konnten.“ (Weimann/ Brosius 1989: 329)

Die Bedeutung des Fernsehens für moderne Terroristen vergleichen Schmid und Graaf daher mit der Bedeutung der Rotationspresse für deren Vorläufer in früheren Zeiten:

„What the rotary press did for the nineteenth-century terrorists, television is doing for the contemporary terrorists. The mass circulation papers of the late nineteenth-century could each reach around a million people within twelve hours. Satellite-linked television can today reach around a billion people instantly […]. The possible instant audience for today’s terrorists is, in other words, as big as one quarter of mankind.“ (Schmid/ Graaf 1982: 17)

Ähnlich lässt sich das Kalkül der Al-Qaida-Attentäter vom 11. September 2001 interpretieren: Als sich das zweite Flugzeug rund 20 Minuten nach dem Aufprall der ersten Maschine ins World Trade Center (WTC) bohrte, waren bereits viele Kameras auf die Türme gerichtet, die das Geschehen einfangen und live in alle Welt übertragen konnten (vgl. Waldmann 2003b: 93).

Hinzu kam vielleicht – doch das ist eher spekulativ – die Erwägung, dass das WTC auch als touristische Attraktion sowieso ganztägig im Fokus vieler Video- und Fotokameras von Amateuren stand, auf deren Aufnahmen die Medien später ebenfalls zurückgriffen. Überhaupt scheint das derzeitige Aufkommen des so genannten „Bürgerjournalismus“ oder „citizen journalism“ die Publizität von konsequenterweise stark personalisierten Augenzeugenberichten aus Katastrophengebieten und Krisenregionen erhöhen zu können. Dank immer mehr verbreiteter Mobilfunktelefone mit integrierten Kameras („Multimedia-Handys“), die nicht nur Bilder, sondern inzwischen auch Videos mit Ton in immer besserer Qualität aufnehmen und sofort fast überall hin versenden können, sind die ersten Bilder von einer Naturkatastrophe oder einem Terror-Ereignis nicht mehr von der Präsenz eines professionellen (Bild-)Journalisten abhängig: Der Tsunami in Asien im Dezember 2004 und die Terroranschläge in London Anfang Juli 2005 machten gewöhnliche Augenzeugen zu Reportern, und die „Weblogs“ (d.h. persönliche Online-Tagebücher) von journalistischen Laien avancierten zu wichtigen Nachrichtenquellen, aus denen sich auch die etablierten Medien bedienten (vgl. Stegers 2005: 10). Und obwohl der Ort des Geschehens kaum einsehbar unter der Erdoberfläche lag, als in der U-Bahn von London die Bomben explodierten, und die Sicherheitskräfte Journalisten den Zugang zu den Schauplätzen nahezu unmöglich machten, wurden die Medien dennoch mit Bildern des Anschlags beliefert:

„Niemals zuvor griffen Zeitungen und Fernsehsender so stark auf Filmsequenzen und Fotos zurück, die von Passanten, so genannten ‚Citizen Journalists‘, aufgenommen wurden.“ (Kroder 2005: o.S.)

Viele Medien riefen Passanten sogar aktiv dazu auf, ihr digitales Video- und Fotomaterial zur Verfügung zu stellen, um die Berichterstattung mit Bildern aus erster Hand anzureichern (vgl. ebd.).

Die Bedeutung der sofortigen Präsenz professioneller Journalisten und ihres technischen Apparats könnte also in Anbetracht dieser Entwicklung aus Perspektive der Terroristen zukünftig an Gewicht verlieren. Wenn das „Theater des Terrors“ die ganze Welt ist und überall mit den Medien vernetzte Augenzeugen aufwarten, sind Terroristen nicht mehr sonderlich stark auf die unmittelbare Gegenwart berufsmäßiger Medienvertreter angewiesen, um spektakuläre Bilder für die Berichterstattung zu generieren und zu dokumentieren.

Bleibt die Frage, warum terroristische Ereignisse überhaupt in solchem Maße die Aufmerksamkeit der Massenmedien anziehen. Eine Möglichkeit zur Beantwortung offeriert die Nachrichtenwert-Theorie:

„Wenn man von der Konzeption von Terrorismus als Theaterinszenierung ausgeht, bekommt die Nachrichtenauswahl bei terroristischen Anschlägen eine zentrale Bedeutung. Durch die Analyse der Frage, über welche Anschläge die Medien berichten und über welche nicht, lassen sich die Selektionskriterien der Medien nachzeichnen und damit auch die Art und Weise, wie Terroristen über ihre Anschläge sich selbst und ihrem Anliegen Gehör verschaffen.“ (Weimann/ Brosius 1989: 33)

Daher soll die Beleuchtung der Nachrichtenwert-Theorie nun Gegenstand des folgenden Kapitels sein, bevor mit der Inhaltsanalyse der Berichterstattung zu drei ausgesuchten Terror-Ereignissen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“ begonnen wird. Dabei konzentriere ich mich nach einigen allgemeinen Ausführungen zur Nachrichtenwert-Theorie auf die Nachrichtenfaktoren, die terroristischen Ereignissen insbesondere inhärent sind. […]
6. Djerba, Madrid, Beslan: Die Terror-Berichterstattung in FAZ und SZ

Nach den theoretischen Ausführungen zum Terrorismus als Kommunikationsstrategie soll nun die Berichterstattung zu ausgewählten terroristischen Ereignissen in zwei deutschen Qualitätszeitungen (FAZ und SZ) untersucht werden (zur Auswahl der Medien siehe Kapitel 6.1). Selbstverständlich kann diese inhaltsanalytische Untersuchung keinen Anspruch auf Repräsentativität erheben, doch sollte sich das Resultat der terroristischen Strategie (d.h. die intendierte Aufmerksamkeit der Massenmedien und wie sich diese im journalistischen Endprodukt manifestiert) aufzeigen lassen.

Zu diesem Zweck wurden drei Terror-Ereignisse der letzten Jahre ausgewählt, die allesamt nach dem 11. September 2001 stattfanden: Die Anschläge von Djerba und Madrid und die Geiselnahme von Beslan. Die Ereignisse und ihre Folgen entsprechen dem in Kapitel 3.3 dargelegten und diskutierten Verständnis von Terrorismus, das aus verschiedenen Definitionen abgeleitet wurde.

Nach der in Kapitel 3.2 erläuterten Terrorismus-Typologie von Picard lassen sich die Ereignisse ferner einstufen in den politisch-sozial motivierten, nicht-staatlichen Terrorismus zur Erreichung eines religiösen Endzieles, da die ausführenden Akteure aus islamistisch-fundamentalistischen Gründen handelten bzw. ihr Handeln auf dieser Basis erklärt wurde. Die Auswahl der Ereignisse wird in Kapitel 6.2 näher erläutert. […]
Literaturverzeichnis (gekürzt)

Galtung, Johan/ Ruge, Mari Holmboe (1965): The Structure of Foreign News. The Presentation of the Congo, Cuba and Cyprus Crises in Four Norwegian Newspapers. In: Journal of Peace Research, 2. Jg. Hf. 2, S. 64-91.
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