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Corry Guttstadt über die wechselhafte Geschichte der Juden in der Türkei

Mit ihrem Buch «Die Türkei, die Juden und der Holocaust » (Verlag Assoziation A 2008. 520 Seiten, 26 Euro) hat die Hamburger Turkologin Corry Guttstadt die erste umfassende Studie zur Haltung der türkischen Regierung gegenüber ihren jüdischen Bürgern während des Holocaust vorgelegt. Sie hat damit ein Thema aufgegriffen, das bislang von der internationalen Holocaust-Forschung stiefmütterlich behandelt wurde.


Türkisch-jüdische Migration nach Europa: Die Teppichreparaturwerkstatt der
Familie Esther und Nessim Sephiha in Brüssel. Foto: dpa

Frau Guttstadt, rund 20.000 Juden leben heute in der Türkei, was gerne auf die tolerante Haltung gegenüber der jüdischen Minderheit zurückgeführt wird. Den Auftakt dieser Erfolgsgeschichte macht in vielen Darstellungen die Aufnahme verfolgter sephardischer Juden im Osmanischen Reich, in dessen Fußstapfen später die Türkei trat…

Zunächst: Auch im Iran leben heute etwas mehr als 20.000 Juden. Eine Zahl allein taugt nur bedingt als Indikator einer gesicherten, antisemitismusfreien Situation. Für die Türkei muss unterstrichen werden, dass dort heute nur noch 20.000 Juden leben – im Vergleich zu den geschätzten 120.000 bis 150.000, die nach Ende des Ersten Weltkriegs in diesem Gebiet lebten. Sowohl vor als auch nach dem Zweiten Weltkrieg, vor allem nach der Gründung Israels 1948, verließ die überwiegende Mehrheit der Juden die Türkei. Dies war in den Jahrhunderten zuvor anders. Das Osmanische Reich war über Jahrhunderte ein Immigrationsziel für Juden, die etwa vor der Reconquista in Spanien als auch vor Pogromen in Osteuropa auf osmanisches Gebiet flohen. Eine Verklärung als «multikulturelles Paradies» ist allerdings absurd und ahistorisch. Juden unterlagen als Nichtmuslime zahlreichen Beschränkungen. Sie mussten, wie auch Christen, eine Kopfsteuer zahlen und sich den Muslimen gegenüber demütig zeigen. Zum anderen gab es in der Situation der Juden in der 600-jährigen osmanischen Geschichte zahlreiche Schwankungen. Die Zeit der Judenverfolgung auf der Iberischen Halbinsel fiel in die Expansionsphase des Reiches, dessen Herrscher ein Interesse daran hatten, die urbane Bevölkerung zu vergrößern, und die Sepharden auch deshalb gern aufnahmen, weil sie wichtige berufliche Kenntnisse mitbrachten. Juden, die bereits vor der osmanischen Eroberung in Anatolien und auf dem Balkan gesiedelt hatten, wurden hingegen – ebenfalls aus bevölkerungspolitischem Interesse – zwangsumgesiedelt und unterlagen erheblichen Beschränkungen.

Wie erging es den Juden zur Zeit der türkischen Staatsgründung?

Die Gründung der Republik Türkei 1923 bildete den Schlusspunkt unter den langen Zerfallsprozess des Osmanischen Reiches, das in einer ganzen Reihe von Kriegen gegen die christlich-europäischen Großmächte den Großteil seines Territoriums verloren hatte. Die Situation der Juden zu dieser Zeit war widersprüchlich, denn im Gegensatz zu den christlichen Balkanvölkern verfolgten sie keine separatistischen Ziele. Sie wurden schon von den osmanischen Herrschern gegenüber europäischen Protesten bezüglich der Armeniermassaker gern als «Vorzeigeminderheit» benutzt. Juden ihrerseits waren zur gleichen Zeit häufig antisemitischen Angriffen der christlichen Minderheiten ausgesetzt und daher auf den Schutz des Staates angewiesen. So betrachteten die Juden sich zunächst mehrheitlich als Verbündete der kemalistischen Bewegung und hatten überwiegend positive Erwartungen an die neue Republik. Diese Hoffnungen wurden schnell enttäuscht, da sich der rigide Nationalismus der jungen Republik, trotz Anpassungsversuchen und Treubekundungen von jüdischer Seite, schnell auch gegen Juden richtete. Maßgeblich für die Politik der frühen Republik war das Projekt der «Türkisierung» von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. So betrachtete die kemalistische Führung die Rechte, die den nichtmuslimischen Minderheiten im Vertrag von Lausanne zugesichert worden waren, als Fortsetzung der Einmischung der imperialistischen Großmächte. Sie setzte nichtmuslimische Religionsgemeinschaften unter Druck, «freiwillig» auf diese Rechte zu verzichten. Auch Juden wurden sukzessive aus zahlreichen Berufen und Wirtschaftszweigen verdrängt. Dies alles veranlasste viele Juden zur Emigration, vor allem nach Frankreich, aber auch in die USA, nach Italien oder Deutschland. Die sephardischtürkische Gemeinde Berlin zählte in jenen Jahren etwa 500 Mitglieder. Verglichen mit heutigen Immigrationszahlen ist das marginal, aber damals bildeten Juden die Mehrheit der Immigranten aus der Türkei.

Wie verhielt sich der türkische Staat, dem es bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges gelang, seine «Neutralität» zu bewahren, ab Kriegsbeginn gegenüber Juden im eigenen Land?

Ich denke, wir müssen hier zwischen Antisemitismus und dem minderheitenfeindlichen Nationalismus, der sich neben anderen Gruppen auch gegen Juden richtete, unterscheiden: Zum einen gelangten während der 30-er Jahre antisemitische Schriften wie die «Protokolle der Weisen von Zion» in die Türkei und wurden übersetzt. Cevat Rıfat Atilhan, den man als Ziehvater des islamistischen Antisemitismus in der Türkei bezeichnen kann, gab nach einem Besuch in Deutschland in Istanbul die antisemitische Zeitung «Millî İnkîlâp» (Nationale Revolution) heraus, die Hetzkarikaturen aus dem «Stürmer» direkt übernahm. Diese Zeitschrift und andere Schriften wurden zwar für eine

Cevat Rifat Atilhan (1892-1967)
gewisse Zeit verboten, dennoch markiert dies den Einzug des modernen Antisemitismus in die Türkei. Die «Protokolle » wie auch «Mein Kampf» erlebten bis heute zahlreiche Neuauflagen. Zu den nationalistischen Maßnahmen, die neben Juden auch Kurden, Armenier und Griechen trafen, gehörten Zwangsumsiedlungen, die so genannte Vermögenssteuer, verbunden mit der Beschlagnahme des Besitzes derjenigen, die nicht in der Lage waren, die willkürlichen und häufig astronomischen Summen aufzubringen, sowie die Verschleppung zur Zwangsarbeit in ostanatolische Lager. Auch wenn sich diese Maßnahmen in keiner Weise mit der nationalsozialistischen Judenverfolgung vergleichen lassen, erschütterten sie das Vertrauen der Juden in die Republik so grundlegend, dass 1947/48 die Mehrheit der verbliebenen Juden die Türkei verließ.

Und wie erging es den in Europa verstreut lebenden jüdischen Bürgern türkischer Herkunft?
Zu Kriegsbeginn lebten etwa 25.000 bis 30.000 Juden türkischer Herkunft in Europa, die meisten von ihnen in Frankreich. Nur etwa 10.000 von ihnen hatten noch die türkische Staatsbürgerschaft, die während des Holocausts dann lebensentscheidend wurde. So gab es viele Menschen, die zwar als «osmanische Staatsbürger» nach Europa gekommen waren, deren Geburtsorte aber in der Folgezeit an andere Staaten gefallen waren. Auch gab es in Frankreich die Möglichkeit, relativ unkompliziert die französische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Die kemalistische Republik begann bereits ab Beginn der 30-er Jahre, die Staatsangehörigkeit von im Ausland lebenden Bürgern zu überprüfen und vor allem Nichtmuslimen zu entziehen. Diese Ausbürgerungspolitik, die sich anfänglich als normale Konsequenz der staatspolitischen Neuordnung bezeichnen ließe, richtete sich während des Holocausts dann ganz überwiegend gegen Juden. Im Oktober 1942 stellte Deutschland der türkischen Regierung ein Ultimatum zur Repatriierung ihrer jüdischen Staatsbürger aus den deutsch besetzten Staaten. Doch die Regierung in Ankara war vor allem darum besorgt, eine massenweise Rückkehr türkischer Juden zu verhindern und bediente sich der Massenausbürgerung. Als besonders fatal erwies sich, dass nach türkischem Recht Personen, die entweder von sich aus die Staatsangehörigkeit gewechselt hatten oder ausgebürgert worden waren, nie wieder türkischen Boden betreten durften, auch nicht als Tourist oder Flüchtling. Außerdem hatte die Türkei 1938 einen geheimen Erlass verabschiedet, der «ausländischen Juden, die in ihren Heimatländern Restriktionen unterworfen sind», «unabhängig davon, welcher Religion sie aktuell angehören», die Einreise in die Türkei untersagte. Damit übernahm die Türkei die Kriterien der antijüdischen deutschen Gesetzgebung und der mit Deutschland verbündeten Staaten.

Was wusste die türkische Regierung zum damaligen Zeitpunkt über die Ereignisse im deutschen Machtbereich und über das Schicksal der dort lebenden türkischstämmigen Juden?

Die Deutschen haben den türkischen Behörden natürlich nicht gesagt, dass die nicht repatriierten Juden deportiert und ermordet würden, sondern haben dies als «Unterwerfung unter die allgemeinen Judenmaßnahmen » verklausuliert. Allerdings war die Türkei ein Ort, an dem es konkrete Informationen über die Massenvernichtung gab, denn zahlreiche jüdische Hilfsorganisationen hatten Vertreter in Istanbul. Journalisten berichteten von dort aus über die systematische Ermordung von Juden. Juden, die aus KZs oder Ghettos entkommen waren und nach Istanbul gelangten, wurden von Hilfskomitees befragt und versorgt. Ihre Berichte wurden aus Istanbul an andere Stellen überall auf der Welt weitergeleitet. Sowohl die Journalisten als auch die jüdischen Aktivisten wurden mit Sicherheit vom türkischen Geheimdienst überwacht. Im März 1943 berichtete die türkische Regierungszeitung «Ayın Tarihi » über den Massenmord der Deutschen an den Juden. Mehrere der in Europa lebenden türkischen Juden wandten sich mit Hilferufen an die türkische Regierung.

Wie gelang dennoch die Repatriierung von 850 bis 900 türkischen Juden?

Im März 1943, folgend auf das deutsche Ultimatum und nachdem die deutschen Stellen in Paris der dortigen türkischen Vertretung mehr als 3.000 Namen türkischer Juden vorgelegt hatten, organisierte der türkische Konsul in Paris eine Rückreise von 114 türkischen Juden nach Istanbul. Soweit der damalige türkische Botschafter in Frankreich, Behiç Erkin, in seinen Memoiren schreibt, handelte der Konsul offenbar aus eigener Initiative. Erkin erwähnt, er habe Anfang 1943, aus Ankara Weisung erhalten, Juden «nicht waggonweise» in die Türkei zurückzuschicken. Nachdem die deutschen Stellen das Ultimatum mehrfach verlängert hatten, entschied die türkische Regierung im September 1943 eine gewisse Anzahl türkischer Juden zu repatriieren, was sehr lange Zeit in Anspruch nahm. Ab Winter 1943/44 bedrängten jüdische Persönlichkeiten, wie Weizmann und Einstein, und Organisationen wie der JOINT oder die Jewish Agency sowie ausländische Diplomaten türkische Stellen, endlich die zumindest vorläufige Rückreise türkischer Juden zuzulassen. Schließlich wurden im Frühjahr 1944 rund 400 Juden aus Frankreich repatriiert. Im Sommer 1944 erreichten nach unterschiedlichen Angaben 100 bis 200 türkische Juden aus Griechenland die Türkei, wobei die türkischen Konsuln in Athen sowie auf Rhodos eine sehr positive Rolle spielten. Beides geschah allerdings zu einem Zeitpunkt, als die Niederlage Deutschlands besiegelt war und die Türkei unter permanentem Druck endlich auch die Durchreise von jüdischen Flüchtlingen erleichterte. Dass es den türkischen Stellen selbst gegen Ende des Krieges noch vor allem darum ging, eine Einreise von Juden zu verhindern, zeigte sich, als im April 1945 128 türkische Juden im Rahmen eines deutsch-türkischen Zivilistenaustausches per Schiff nach Istanbul gelangten. Die türkischen Stellen verweigerten der Mehrheit der aus Bergen-Belsen und Ravensbrück befreiten Häftlinge die Einreise. Erst nach tagelangen Verhandlungen erreichten die Jewish Agency und amerikanische Stellen, dass diese Personen unter der Bedingung von Bord gelassen wurden, dass sie auf Kosten jüdischer Hilfsorganisationen in Pensionen interniert wurden.

Rund 3.000 Juden türkischer Abstammung wurden während der Schoa in deutsche Konzentrationslager deportiert. Inwiefern ist die Türkei für ihr Schicksal verantwortlich zu nennen?

Verantwortlich für die Entrechtung, Verfolgung und Ermordung dieser Menschen sind die Deutschen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Versuche in Deutschland, die Geschichte erneut umzuschreiben und dem deutschen «Opfer»-Diskurs, verwahre ich mich gegen jede Relativierung der deutschen Schuld. Die Türkei hätte weit mehr Juden repatriieren können und ihre Grenzen für Flüchtlinge öffnen können. Trotz der Angebote von Hilfsorganisationen, die entstehenden Kosten zu übernehmen, lehnte die türkische Regierung meist ab. Allerdings war die Türkei bei weitem nicht das einzige Land, das sich passiv verhielt. Auch über innertürkische Diskussionen und Kritik an der offiziellen Politik gegenüber den Juden können wir nur spekulieren, solange die türkischen Archive verschlossen sind. Man muss sich vergegenwärtigen, dass das damalige türkische Regime diktatorisch war, es gab ein Einparteiensystem, die Presse war gleichgeschaltet und unterlag strenger Zensur. Die jüdische Gemeinde war durch die Maßnahmen der 40-er Jahre ebenfalls völlig eingeschüchtert und verarmt.

In der offiziellen türkischen Selbstdarstellung dominiert das Bild von der Türkei als rettendem Hafen europäischen Judentums.
Aufgrund der engen Beziehungen zu Deutschland hatte die Türkei eigentlich sehr weitgehende Möglichkeiten, ihre im Ausland lebenden Juden zu retten. Einzelne türkische Diplomaten haben davon zum Teil sehr engagiert Gebrauch gemacht. In Paris erreichten türkische Konsuln mehrfach die Freilassung bereits inhaftierter türkischer Juden. Auch die damaligen Konsuln in Mailand und in Wien schützten einzelne Juden. Auch wenn diese Akte nicht immer aus

Necdet Kent (1911-2002)
humanitären Motiven erfolgten, sondern einige Konsuln daran verdient haben mögen, zeigt es, welch großer Handlungsspielraum vorhanden war. Häufigreichte es, die türkische Staatsangehörigkeit jüdischer Personen zu bestätigen, um sie vor der Deportation zu bewahren. Der türkische Konsul auf Rhodos rettete das Leben von 46 Personen allein dadurch, dass er sie gegenüber den Deutschen als türkische Staatsbürger ausgab, obwohl etwa ein Drittel dieser Personen ihre Staatsangehörigkeit verloren hatten. Heldengeschichten, wie die hunderte Male veröffentlichte Story des damaligen Hilfskonsuls in Marseille, Necdet Kent, der von sich selbst behauptet, er sei in einen Deportationszug gestiegen und habe dadurch 80 türkische Juden gerettet, sind indes durch nichts belegt, sondern vermutlich erfunden.

Auch die Aufnahme deutsch-jüdischer Wissenschaftler an türkischen Universitäten wird gerne als humanitärer Akt erwähnt. Wie bewerten Sie diese Ereignisse?
In der Tat fand ab Herbst 1933 eine beachtliche Zahl deutsch-jüdischer Wissenschaftler und Künstler Anstellungen in der Türkei, wo sie eine herausragende Rolle beim Neuaufbau von Universitäten, Krankenhäusern oder Theatern spielten. Auch wenn die Aufnahme dieser hochkarätigen Personen nicht aus humanitären, sondern aus Nützlichkeitserwägungen erfolgte, gab die türkische Regierung diesen Menschen Arbeit, gestattete in den meisten Fällen den Nachzug von Familienangehörigen und bewahrte sie vor der Verfolgung des NS-Regimes. Dennoch hat es sich bei der Türkei nie um ein wichtiges Exilland für verfolgte Juden gehandelt. Zahlenmäßig tauchen die wenigen Flüchtlinge, denen die Türkei Einlass gewährte, in keiner einschlägigen Statistik auch nur auf.

Wie fielen die Reaktionen auf Ihre Forschung in der Türkei aus?

Von überlebenden türkischen Juden bzw. ihren Nachfahren habe ich sehr bewegende Nachrichten erhalten, die sagen: «Endlich schreibt jemand über uns». Was die «offizielle » Version von der Türkei als Judenretter angeht, habe ich bereits während meiner Recherchen widersprüchliche Erfahrungen gemacht. 2007 erschien in der Türkei das Buch «Der Botschafter», dessen Autor ein Großneffe des türkischen Botschafters in Frankreich in den Jahren bis 1943 ist und behauptet, sein Großonkel habe 20.000 türkische Juden aus Frankreich gerettet. Dabei handelt es sich um den von mir zitierten Botschafter, der selbst schreibt, er habe Anweisung gehabt, keine Juden zu repatriieren. Obwohl das Buch keinerlei wissenschaftlichen Ansprüchen standhält, stellten türkische Regierungsmitglieder den Autor Shimon Peres vor. Ziel war es, unter Mobilisierung dieses Mythos’ die Unterstützung jüdischer Politiker für die Leugnung des Armeniergenozids zu erreichen. Auch die offiziellen Repräsentanten der jüdischen Gemeinde in der Türkei lassen sich für diese Version einspannen. Dabei wissen die meisten, dass diese Darstellung nicht mit der Realität übereinstimmt. Fast alle haben oder hatten Verwandte im Ausland, die die ablehnende Politik der Türkei während der Jahre der Verfolgung selbst erlebt haben.
Das Gespräch führte Sonja Galler.

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